GOOD FOOD RULES: Diese Tipps machen jede Diät überflüssig

Ich muss dir etwas gestehen: Wenn es um Diäten geht, bin ich eine echte Null. Immer wenn ich mir in der Vergangenheit vorgenommen habe, ein paar Kilos abzunehmen, bin ich grandios gescheitert. Obwohl ich nie eine große Naschkatze war, setzte bei mir, kaum war der Vorsatz gefasst, ein unbezähmbarer Schokoladen-Jieper ein, dem ich meist mit einem leisen „Okay, ab morgen!“ nachgab. Frustrierend.

Die Lösung für mich in der Diätfrage war: Weg mit den Vorsätzen!

Denn wenn ich wirklich auf meinen Körper höre, kommuniziert er mir klar und deutlich, was er braucht. Klar ruft er ab und zu auch nach Süßkram, doch darauf folgt schnell die Lust auf frisches Gemüse, Salat und selbstgekochte Mahlzeiten. Das funktioniert sogar nach Weihnachten prima und ich spare mir jede Menge Selbstkritik.

foodrules3

Du meinst, das klappt nicht bei dir?

Kann sein, aber einen Versuch ist es wert. Damit es einfacher wird, unterstütze ich dich mit ein paar handfesten Ernährungsregeln, die sich in den letzten Jahren für mich als sinnvoll heraus gestellt haben und die ich dir anstatt jeder Diät ans Herz legen will. Es sind Richtlinien, die dich auf seelischer und geistiger, genauso wie auf körperlicher Ebene nähren und Extra-Kilos ruckizucki verschwinden lassen.

Meine Top 5 Ernährungstipps jenseits von Food-Trends:

  1. Entscheide dich sooft wie möglich für hochwertiges Essen. Bio-Produkte aus der Region, am besten frisch vom Markt, schmecken nicht nur besser, sondern haben auch eine andere Energie. Kennst du das Gefühl, wenn sich zum Beispiel eine feine Gemüsesuppe heilsam anfühlt, während du sie isst? Gut gewürzte, schmackhafte Speisen von guter Qualität stimulieren die Geschmacksnerven, befriedigen den Appetit und stillen den Hunger viel schneller.
  1. „Iss nichts, was nicht wächst.“ Ich persönlich ergänze diesen klugen Spruch der Health Expertin Louise Hay noch mit dem Zusatz: „...und Augen hat.“ Worauf es hier allerdings ankommt, ist, so natürlich wie möglich zu essen. Je weiter ein Lebensmittel verarbeitet wurde, desto schwieriger kann der Körper es verwerten. Oder wundert es dich, dass das menschliche Verdauungssystem die Information „Fertig-Pizza“ nicht so gut versteht wie „Apfel“ oder „Reis“? Wie wäre es also mit Frischkorn-Brei statt Croissant zum Frühstück? Oder Ofenkartoffeln statt Tiefkühl-Pommes?
  1. Nimm dir Zeit für Mahlzeiten. Decke den Tisch, richte dein Essen hübsch auf dem Teller an und lass während dem Essen Ablenkungen wie Fernseher, Handy oder Buch beiseite. Schnuppere den Duft der Speisen, nimm die Farben auf deinem Teller wahr, kaue ausgiebig und fühle, ob dir das Essen bekommt. Am Anfang ist das vielleicht ungewohnt, aber du wirst schnell merken, wie gut dir das bewusste Essen tut.foodrules2
  1. Iss entsprechend deines Appetit. Das heißt: Iss, wenn du Hunger hast, nicht wenn die Uhr es sagt. Iss, bis du satt bist. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und iss vor allem, worauf du Lust hast. Wenn du dir Tag für Tag die geliebte Pasta verkneifst und mit Kohlsuppe ersetzt, entsteht nur Heißhunger. Gönn dir lieber eine leckere, selbstgekochte Pasta zu Mittag und genieße sie mit allen Sinnen.
  1. Mach Pausen zwischen den Mahlzeiten. Ideal ist, wenn du deinem Verdauungstrakt zwischen den Mahlzeiten etwa fünf Stunden Ruhe gönnst. Wenn du Tipp 4 ernst nimmst, fallen Snacks zwischendurch ohnehin von alleine weg und landen nicht versehentlich auf deinen Hüften. Ganz wichtig: Vor dem Schlafengehen etwas zwei bis drei Stunden nichts essen. Das verbessert die Schlafqualität und dein Wohlbefinden enorm.

Ich freue mich, wenn du meine Tipps ausprobierst und deine Energie nicht mit strikten Vorsätzen verschwendest. Wenn du es zwischendurch noch ein paar Mal auf die Yogamatte oder in die Laufschuhe schaffst, steht deinem Körperglück im neuen Jahr nichts mehr im Wege.

In diesem Sinne: Gesundes Neues!
Deine Rebecca

(Bilder: JD Hancock, Little Dudes Series)