3 Wahrheiten über Ernährung, die dir guttun werden

Was bedeutet gesunde Ernährung für dich?

Ich glaube, gesunde Ernährung ist viel mehr als die Frage: Was esse ich und auf was verzichte ich besser? Ich glaube, dass die meisten Health-Food-Trends etwas Gutes in sich tragen. Und ich glaube, dass Niemand außer du Selbst entscheiden kann, was die richtige Ernährungsweise für dich ist.

Deshalb lade ich dich heute ein...

...im wahrsten Sinne des Wortes über deinen Tellerrand zu blicken

...und die Weisheit deines Körpers wiederzuentdecken

Bist du dazu bereit?

Super, denn ich glaube, das ist der Schlüssel, um auf lange Sicht deinen Körper, den Geist und die Seele zu nähren und ein für allemal Diäten adé zu sagen.

Dein 3-Schritte-Programm für mehr Food Freedom

  1. Hör auf deinen Körper. Er ist verdammt schlau.

Der menschliche Körper ist ein geniales, perfektes System. Der Körper gibt uns ständig Signale, die uns die Richtung weisen. Das einzige Problem: Wir ignorieren sie meistens. Du weißt schon: Doppelter Espresso statt einem Nickerchen. Schmerztabletten statt Ruhe und so weiter.

Wenn du in Zukunft wieder mehr auf die Weisheit deines Körpers vertrauen möchtest, ohne gleich dein ganzes Leben umzukrempeln, hast du mindestens drei Mal am Tag die Möglichkeit, genau das zu üben. Bei den Mahlzeiten nämlich.

Bevor du entscheidest, was du isst, probier folgende Übung: Schließ die Augen, atme ein paar Mal tief durch. Wenn du das Gefühl hast, zentriert zu sein, frage deinen Bauch, was er heute braucht, um sich rundum gut zu fühlen. Folge diesen Eingebungen. Egal, ob sie dir zu Burger mit Pommes oder grünen Smoothies raten. Auf lange Sicht stärkst du den Kontakt zu deiner Intuition und dein Bauch wird dir verraten, was jetzt im Moment gut für dich ist.

  1. Essen ist emotional. Beobachte deine Gefühlswelt!

Neben Hunger gibt es noch eine Menge anderer Gründe, sich irgendetwas zwischen die Zähnen zu schieben: Langeweile, Stress, Gelüste, PMS, Gewohnheiten und so weiter. Oft stecken hinter diesen Mechanismen Gefühle oder Bedürfnisse, die irgendwie befriedigt werden wollen.

Eine tolle Möglichkeit, das herauszufinden, ist ein Ernährungstagebuch. Notiere für eine Weile, was du wann isst und wie du dich im Laufe des Tages fühlst. Du wirst schon nach kurzer Zeit herausfinden, welche Tätigkeiten oder welche Nahrungsmittel bei dir Heißhunger entstehen lassen, was schlapp macht und was dir gut tut.

Sobald du diese Muster kennst, kannst du beginnen, sie zum Positiven zu verändern. Vielleicht hilft ein kleiner Spaziergang um den Block gegen die Feierabend-Müdigkeit besser als ein Stückchen Schokolade? Vielleicht merkst du auch, dass Kuchenlust gar nicht erst auftaucht, wenn du gut zu Mittag gegessen und dazu ein schönes Gespräch erlebt hast?

Probier dich aus, denn es macht tatsächlich Spaß, mehr über sich, seinen Körper und die eigene Gefühlswelt zu lernen!

  1. Bleib locker in Bezug auf Regeln!

Mit der Zeit wirst du herausfinden, was dir gut tut und welche Nahrungsmittel du besser von deinem Ernährungsplan streichst. Das ist toll, denn schon nach kurzer Zeit steigt gewöhnlich dein Energielevel. Damit das auch so bleibt, entspann dich, selbst wenn du einmal nicht deinen Lieblings-Lunch bekommen kannst.

Mein Vorschlag: Mach einfach das Essen eines einfachen Mozzarella-Sandwichs unterwegs zu einer kleinen Zeremonie. Denn: Wie wir essen, ist genauso wichtig, wie was wir essen. Wenn du mit Genuss und Freude dein Käsesandwich verzehrst, ist es etwas völlig anderes als wenn du Kopfkino wegen der mangelnden Nährstoffe und der Kohlenhydrate bekommst.

Wenn dein Körper trotzdem meldet, dass er Käsesandwich nicht mag, weißt du, dass du dir beim nächsten Mal besser dein eigenes Lunch mitbringst und hast eine Erkenntnis mehr gewonnen.

Eine Warnung zum Schluss: Auf seinen Körper zu hören, ist radikal.

Es kann sein, dass dieser plötzlich Dinge meldet, die dein Kopf für ziemlich bescheuert hält. Du lebst vegan und plötzlich bekommst du Fleischeslust? Oder dein Körper will eine Weile nur Süßes essen? Schwierig. Ich weiß. Lass all diese Stimmen zu, wäge ab, was für dich gerade geht. Was für dich das Richtige ist, kannst nur du selbst entscheiden.

Für alle, die sich etwas mehr Orientierung in Sachen Ernährung wünschen, gibt es demnächst einen Beitrag mit Food-Tipps, die unabhängig von Trends sind.

Alles Liebe
Deine Rebecca