Wie wandern unser Gehirn verändert

In der Natur etwas für die Gesundheit tun

Es erscheint jedem offensichtlich, dass das Wandern durch den Wald oder in den Bergen „Body, Mind and Soul“ gut tut. Durch die moderne Wissenschaft wissen wir jetzt aber auch, dass das Wandern einen positiven Einfluss auf unser Gehirn haben kann. Wir klären 3 Thesen über die Auswirkungen des Wanderns auf das Gehirn.

  1. Wandern in der Natur kann negative und zwanghafte Gedanken reduzieren.

    Neben dem nahezu sofortigen Gefühl von Ruhe und Zufriedenheit, das mit der Outdoorzeit einhergeht, kann Wandern verzweifeltes Grübeln verringern. Eine aktuelle Studie, die in der „Proceedings of the National Academy of Science“ veröffentlicht wurde, zeigt, dass die Zeit in der Natur, die Wahrscheinlichkeit von negativen Gedanken signifikant reduziert.Um die Ergebnisse der Studie zu stützen, wurde verzeichnete negativen Gedanken von zwei Testgruppen verglichen. Die Gruppe, die 90 Minuten in einem natürlichem Umfeld wanderte verzeichnete weniger negative Gedanken und weniger neuronale Aktivität in dem Teil des Gehirns, das mit mentalen Erkrankungen zusammenhängt als die Testgruppe, die sich in städtischer Umgebung aufhielt. Demnach können regelmäßige Auszeiten in der Natur, nicht nur unseren physischen Zustand verbessern, sondern auch den psychischen.

  2. Wandern kann kreatives Problemlösen fördern.

    Eine Studie der Psychologen Ruth Ann Atchley und David L. Strayer belegt, dass kreatives Problemlösen durch das Trennen  von Technologie und das Verbinden mit der Natur drastisch verbessert werden kann. Die Teilnehmer der Studie haben eine 4-tägige at unternommen, bei der auf jegliche Art der Technologie verzichtet werden musste. Die Teilnehmer mussten während durch kreatives Denken unterschiedliche komplexe Aufgabenstellungen lösen. Die Studie zeigt, dass die Teilnehmer der Exkursion 50% bessere Leistungen ablieferten als zufällig gewählte Personen, die nicht teilnahmen.Eine ausgedehnte Wanderung ohne Technologie kann demnach geistige Müdigkeit reduzieren, den Geist beruhigen und kreatives Denken fördern.

    Teamwork. A group of people are standing on the top of the mountain.

  3. Wandern ist ein gutes Workout, das auch die Intelligenz fördert.

    Jeder weiß, dass ein Workout exzellent ist, um sich rundum wohl zu fühlen. Also warum nicht wandern gehen? In einer Stunde können je nach Schwierigkeitsgrad und persönlicher Fitness zwischen 400 und 700 Kalorien verbrannt werden.Es wurde auch bewiesen, dass Menschen, die Outdoorsport betreiben mit dem Training eher am Ball bleiben. Ist es also euer Wunsch auf einer regelmäßigen Basis aktiver und fitter zu werden ist Wandern eine gute Wahl.Wissenschaftler der University of British Columbia haben außerdem herausgefunden, dass Wandern das Volumen des Teils des Gehirns, welches für das räumliche und episodische Gedächtnis zuständig ist, erhöht. So kann also nicht nur Gedächtnisschwund vorgebeugt werden, sondern auch das Stress und Angstlevel reduziert werden. Anstatt Medikamente gegen all diese Symptome einzunehmen kann durch das Wandern viel vorgebeugt und verbessert werden!

Fazit

Wandern ist eine Sportart, die sehr einfach und kostengünstig in den Alltag integriert werden kann. Nicht nur du selbst, sondern auch deine Familie kann vom Wandern profitieren. Wichtig ist nur, dass du klein anfängst und du dich nach und nach steigerst, um deine Grenzen auszutesten. Und denk immer dran: Jede Art sich zu bewegen ist besser, als sich gar nicht zu bewegen!