Voga

Die „Haute Couture der Fitness"

Du willst deinen Yogaübungen gerne etwas mehr Pepp geben und kannst von 80er Jahre Musik nicht genug hören? Dann haben wir womöglich genau das Richtige für dich gefunden: Voga. Der Mix aus Yoga und dem Tanzstil Vogueing ist der neueste Fitnesstrend aus London und zieht immer mehr Yogis in seinen Bann. Packt eure Leoprint-Leggings und Beinlinge ein und lasst euch mit den Tanzschritten aus Madonna’s Hit „Vogue“ von Voga inspirieren!

Trendsport Voga

Voga - Yoga meets Vogueing

Yoga für Hunde, Nackt-Yoga, Hot-Yoga, Yoga auf dem Surfbrett - inzwischen gibt es unzählige Arten von Yoga. Aber Juliet Murrel, eine ehemalige Filmset Designerin und ausgebildete Yogatrainerin aus London, schafft es als Erste, Yoga mit Cardiotraining zu verknüpfen. Voga heißt die neue Trendsportart, welche das klassische Yoga mit Vogueing – eine in den 1980ern in New York entstandene und vor allem durch Madonna berühmt gewordene Drag- und Tanzszene – kombiniert. Für Murrel ist Voga mehr als nur eine Hommage an Vogueing. Die auffallenden und ausdrucksvollen Bewegungen des Vogueing sollen einem das Gefühl von Unabhängigkeit und Selbstvertrauen vermitteln. Die fließenden Bewegungen und stärkenden Körperhaltungen von Yoga festigen Stärke und Achtsamkeit. Voga kombiniert diese beiden Aspekte in ausdrucksstarken Tanzbewegungen und in auf die Atmung abgestimmten Bewegungen einer klassischen Yogastunde.

Trendsport Voga 80s Dance Moves & Yogaposen (Quelle: vogalondon.co.uk)

Wie ist so ein Voga-Workout aufgebaut?

Ein Vogatraining besteht hauptsächlich aus Dehnübungen und stärkenden Posen, die zu den Klängen von 80er Jahre Musik ausgeübt werden. Dabei wird darauf geachtet, dass die Bewegungen fließend ineinander übergehen und der Atmung angepasst sind, wie man es aus dem Yoga kennt. In den fließenden Bewegungen werden die typisch rechtwinkligen und streng linearen Arm- und Beinbewegungen des Vogueing integriert, welche zusätzlich die Armmuskeln definieren und dem Workout mehr Energie und Koordination geben. Die Bewegungen wechseln somit zwischen Yogaposen wie dem "Krieger" und Vogueing Bewegungen. Und dazu gibt es was auf die Ohren, und zwar Hits aus den 80er Jahren. Von Madonna bis zu den Wildkats ist alles dabei.

Voga ist perfekt wenn…

...man das klassische Yoga zu langweilig findet und man nach einem Workout sucht, das gleichzeitig auch Spaß macht. Fans von Zumba und anderen Tanzworkouts können hier ihre Liebe zum Tanzen ausleben. DJ Alex Gromadzki sorgt für die passende musikalische Untermalung aus den 80ern – die Playlist reicht hier von Diana Ross bis Chic.

Voga ist nichts für dich wenn…

...du Leggings und Bodies überhaupt nicht abkannst und die Musik der 80er Jahre dir Ohrenschmerzen bereitet. Fans vom traditionellen Yoga werden die tiefergehenden Dehnungen vermissen und müssen beim Voga leider auch auf den beliebten Teil – dem Savasana – und dem entspannenden „am Boden liegen“ am Ende einer jeden Yogastunde verzichten.

Wo wird Voga angeboten?

Bis jetzt bietet Juliet Murrel Voga hauptsächlich in ihrer Heimatstadt London und in ein paar anderen Städten in Großbritannien an. Auch in einigen Städten in Europa und den USA wie zum Beispiel in Paris und New York bietet sie bereits vereinzelt Kurse an. Am 17. August war es dann endlich auch in Deutschland soweit, genauer gesagt im Soho House in Berlin.

Mehr zum neuen Trendsport Voga findest du unter www.vogalondon.co.uk