5 Vorurteile über Yoga

MEHR ALS OMMMM…UND YOGAMATTE

Yoga ist schon lange kein Trend mehr, sondern hat sich über die Jahre als ernstzunehmender Sport etabliert. Jedoch sucht er bei manchem noch vergeblich nach Akzeptanz. Yoga sei kein richtiger Sport, nur was für Frauen und nur ein Hype der bald wieder abflachen wird und was man noch so alles von Nicht-Yogis hört. Wir räumen ein für alle Mal mit den 5 größten Vorurteilen gegenüber Yoga auf.

1. Yoga ist nichts für Männer:

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In den USA schon weit verbreitet, hat Yoga als Männersport in Deutschland noch immer einen schweren Stand. Dabei war in Indien, dem Herkunftsland von Yoga, bis 1938 rein männerdominiert. Jedoch hat Yoga seitdem vor allem durch die Werbung einen sehr weiblichen Touch bekommen. Zu Unrecht finden wir, denn Yoga stärkt bei regelmäßigem Üben jeden Muskel deines Körpers und fördert deine Konzentrationsfähigkeit. Übrigens macht die deutsche Nationalelf auch Yoga, wenn du uns fragst ist das ziemlich männlich.

2. Yoga ist langweilig:

Bei Yoga liegt der Fokus nicht auf Action, sondern darauf sich selbst besser kennenzulernen, zu entspannen und Kräfte zu sammeln. Das klingt überhaupt nicht langweilig oder? Dass Yoga kein Ersatz für deine Actionsportart ist, ist dir hoffentlich klar, vielmehr soll Yoga als Ergänzung dienen und als Ruhepunkt in deinem stressigen Alltag.

3. Für Yoga muss man gelenkig sein:

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Wenn man Bilder oder Videos von Yogis sieht, bekommt man den Eindruck, dass nur unglaublich gelenkige Menschen für diesen Sport geeignet sind. Natürlich gibt es fortgeschrittene Übungen die einen gewissen Grad an Beweglichkeit und Balance erfordern, aber als Anfänger kommst du mit diesen Übungen nicht in Berührung. Und wie jeder weiß, Übung macht den Meister.

4. Yoga ist eintönig:

Dieses Vorurteil ist mehr Ausrede als Vorurteil. Es gibt nämlich so viele unterschiedliche Yogastile, dass wirklich jeder fündig wird. Ob anstrengend oder entspannend, mit fließendem oder statischen Bewegungen zu lauter oder leiser Musik, eines haben alle Stile gemeinsam: Sie wollen, dass du dein Leben bewusster und intensiver wahrnimmst. Und das ist doch für jeden interessant, oder?

5. Yoga ist mir zu esoterisch:

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„Yoga mit seinem Omm und Räucherstäbchen ist mir viel zu spirituell.“, kann muss aber nicht, denn wie schon angesprochen, das Angebot an Yogakursen ist genauso unterschiedlich wie die Bedürfnisse der Yogis. Bei Ashrams und Yoga-Retreats steht häufig die spirituelle Lehre des Yoga im Vordergrund, bei herkömmlichen Kursen konzentriert man sich vor allem auf den körperlichen Aspekt.

 

Und wann besuchst du deinen ersten Yogakurs?