10 Tipps zur Müllvermeidung

Zero Waste für Anfänger

Ob Plastik, Papier oder Restmüll, das Thema Müll geht uns alle etwas an, denn jeder von uns produziert regelmäßig zu viel davon. Müllvermeidung ist in jeder Lebenssituation möglich: im Supermarkt, im Haushalt, im Büro oder unterwegs. Wir haben es selbst in der Hand.

Müll ist ein wesentlicher Bestandteil unseres täglichen Lebens. So allgegenwärtig, dass wir ihn häufig gar nicht mehr wahrnehmen. Trotzdem stellen die produzierten Müllmengen eine Gefahr für Tier- und Menschheit dar. Somit gewinnt das Thema „Zero Waste“ immer mehr an Popularität. Aber seien wir ehrlich, ein Leben komplett ohne Müll scheint auf den ersten Blick nicht gerade einfach. Daher zeigen wir euch 10 Tipps, mit denen ihr ganz einfach euren ökologischen Fußabdruck im Alltag verringert und davon auch ganz direkt profitiert.

1. Weniger ist mehr: Produkte mit weniger Verpackung kaufen

Abgepackte und verschweißte Waren verursachen oft unnötigen Abfall. Besser sind Lebensmittel ohne Verpackung. Wenn Verpackungen nicht ganz vermieden werden können, greife am besten zu denjenigen, die sich am besten verwerten lassen z.B. Glas und Pappe.

2. Mehrweg statt Einweg

Wusstest du, dass Mehrwegflaschen bis zu 60mal wieder befüllt werden können? Achte also beim nächsten Einkauf darauf, deine Milch oder dein Wasser in Mehrwegflaschen anstatt in Einwegbehältern zu kaufen.

vital water

3. Weg mit Plastiktüten

Ein Europäer verbraucht durchschnittlich 500 Plastiktüten im Jahr. Dabei gibt es unzählige Alternativen. Ob Jutebeutel, Korb, Netz, Tasche oder Rucksack, verzichte beim nächsten Einkauf auf die Plastiktüte an der Kasse.

4. Bioabfälle zu Dünger machen

Ein Komposthaufen in deinem Garten für die Bioabfälle entlastet die Mülltonne und liefert wertvollen Humus für deine Pflanzen. Wer keinen Garten hat, kann sich z.B. eine Wurmkiste zulegen und hervorragenden Dünger in der eignen Wohnung herstellen.

5. Nachfüllen statt neu kaufen

Schluss mit den To-Go Bechern! Fast jeder von uns hat doch eine kleine Thermoskanne oder einen Kaffeebecher zuhause: nutze ihn und lasse dir beim nächsten Kaffee To-Go deinen Kaffee direkt in deinen eigenen Behälter füllen. Das ist billiger und schont gleichzeitig die Umwelt.

6. Second-Hand und Flohmärkte

Eine tolle Form der Wiederverwendung sind Flohmärkte oder Second-Hand Läden. Dort findest du viele gebrauchte Sachen, die noch tadellos sind. Auch im Internet gibt es mittlerweile viele nützliche Portale wie momox.de, auf denen auch du Dinge verkaufen kannst, die du nicht mehr gebrauchen kannst.

Market boot with objects beeing selled at the weekend flea market in the city center. Curious visitors in the background.

7. Reparieren statt wegwerfen

Nur weil ein Gerät kaputt ist, heißt das noch lange nicht, dass es bereits auf den Müll gehört. Selbst ist der Mann oder die Frau. Versuche doch zuerst das Gerät zu reparieren anstatt dich bereits davon zu verabschieden. Klappt es allein nicht, hilft auch ein Repair – Café, dass dir bei Reparaturen kostengünstig zur Seite steht.

8. Leitungswasser statt Mineralwasser

Leitungswasser trinken, spart nicht nur das schwere Flaschenschleppen, sondern auch Geld und schützt gleichzeitig die Umwelt.

9. Upcycling statt downcycling

Der Unterschied zum normalen Recycling besteht beim Upcycling darin, dass der vermeintliche Müll aufgewertet wird. So entstehen aus alten Paletten neue Möbel oder du funktionierst unsere tollen Wyld Dosen zu stylischen Blumentöpfen um. Sei einfach kreativ!

10. Foodsharing

Anstatt übrig gebliebenes Essen wegzuwerfen, teile es doch lieber mit anderen. Foodsharing.de bietet dir die Möglichkeit der Lebensmittelverschwendung aktiv entgegenzuwirken. Schau am besten bei foodsharing.de wo sich der nächste „Fair-Teiler“ in deiner Nähe befindet und mache andere mit deinen Resten glücklich.