10 Tipps für einen aufgeweckten Start in den Tag

Vom Morgenmuffel zum Early Bird

Morgenstund hat Gold im Mund. Was für den einen Routine ist, ist für den anderen (wir schätzen für die große Mehrheit) eine Tortur. Wir erklären, warum der richtige Start in den Tag so wichtig ist und wie auch du den Morgenmuffel ablegst und künftig energiegeladen und voller Tatendrang den neuen Morgen begrüßt.

Ein Szenario, zweierlei Reaktionen: Das schrille Klingeln des Weckers. Während der Morgenmuffel reflexartig die Faust in Hau-den-Lukas-Manier auf den Snooze Button donnert, steht der Frühaufsteher womöglich schon längst im Badezimmer oder in der Küche und bereitet sich ein nahrhaftes Frühstück zu. Während er seinen Wecker schon eine Stunde früher als nötig gestellt hat und auf dem Weg ins Büro ist, schält sich der Morgenmuffel langsam aus dem Bett, geplagt vom schlechten Gewissen wieder mal spät dran zu sein. Für ein Frühstück oder eine morgendliche Stretching-Session bleibt nun keine Zeit mehr und das Haus wird fluchtartig verlassen.

Ohne Frage würde sich jeder von uns gerne zur Frühaufsteher-Riege zählen lassen, doch was tun, wenn die weichen Daunenfedern einen davon abhalten, entspannt und energiegeladen in den Tag zu starten?

1. Zwei plus, zwei minus

Einer der Hauptgründe, warum wir schon morgens gestresst sind, ist die fehlende Zeit für produktive Angelegenheiten. Zu oft kommen wir abends nicht ins Bett, da uns spannende Fernsehsendungen fesseln oder der morgige Arbeitstag einfach noch ein wenig hinausgezögert werden will – das gilt besonders für die Sonntagabende. Folglich fällt es am nächsten Morgen schwer aufzustehen, dabei ist man morgens sichtlich produktiver. Die Lösung ist simpel: Gehe künftig zwei Stunden früher zu Bett und stehe zwei Stunden früher auf. So kannst du schon morgens wichtige Aufgaben erledigen und fühlst dich den ganzen Tag von dem Erfolgsgefühl beflügelt.

2. Halte dich vom Wecker fernshutterstock_265632770_komprimiert

Wer mit dem Handy am oder neben dem Kopfende schläft, riskiert zwei Probleme. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Gehirn bei einem Blick auf ein erleuchtetes Handydisplay sofort denkt, es sei Tag und somit weniger Melatonin (das Schlafhormon) ausgeschüttet wird. Wer also nachts auch nur einen kurzen Blick auf das Handy riskiert, schläft schwerer wieder ein.

Ein weiteres Problem ist der Snooze Button. Wer ständig snoozed und so seinen Schlaf ständig unterbricht, wird schwerer wach und fühlt sich meistens noch müder als beim ersten Klingeln des Weckers.

Wenn du dein Handy einfach am anderen Ende des Raums platzierst, eliminierst du beide Probleme: Du schläfst schneller und ohne Ablenkungen ein und stehst morgens eher auf.

3. Sei Dankbar

Oft fühlt man sich, als sei nach einem harten Morgen der ganze Tag im Eimer. Der Grund ist einzig und allein die negative Einstellung, die uns den ganzen Tag in eine schlechte Stimmung versetzt. Dies umgeht man am besten, wenn man morgens nach dem Aufwachen laut „Danke“ sagt. Es mag dir zu Beginn etwas seltsam vorkommen, aber das kleine Wörtchen vollbringt in unserem Gehirn Großes und bekämpft negative Gedanken. So kannst du optimistisch in den Tag starten und nicht einmal das morgendliche Verkehrschaos wird deine positive Stimmung gefährden können.

shutterstock_247824208_komprimiert4. Schaffe entspannende Rituale

Ja, es gibt diese Menschen, die sich beim ersten Weckerklingeln vom Bett auf den Fußboden rollen, um den Tag mit hundert Liegestütze zu beginnen, aber für die breite Masse wäre dies ein eher qualvoller Start in den Tag. Gib deinem Körper Zeit aufzuwachen und schaffe dir angenehme Rituale, die dir den Morgen versüßen. Das kann eine Tasse heißer Tee sein oder ein paar Seiten eines guten Buchs, bevor du die Füße aus dem Bett setzt. So verhinderst du Stress und steigerst deine Laune.

5. Vermeide alle Medien

Hand aufs Herz, dieser Schritt ist wohl für uns alle der Schwerste. Auch wenn es verlockend ist, morgens durch die Neuigkeiten bei Facebook zu scrollen oder sich vom Fernseher aufwecken zu lassen, es birgt doch viele Probleme. Erstens werden im Gehirn allein beim Checken der Mails Stresshormone ausgeschüttet, wenn man sich zusätzlichen Aufgaben bewusst wird oder man schnell noch bei Schnäppchen des gerade eingegangenen Newsletters zuschlagen will. Zweitens kann besonders das Fernsehen zu einer negativen Stimmung beitragen, wenn man über negative Vorkommnisse in den Nachrichten informiert wird. Solltest du zu den Menschen gehören, die gerne morgens die Nachrichten schauen oder Zeitung lesen, dann verschiebe dieses Ritual besser auf den Nachmittag, um deine Laune nicht zu beeinflussen und deine Entspannung auf die Probe zu stellen.

6. Frühstücke ausreichend

Unser Körper ist wie ein Auto, mit vollem Tank beschleunigt er besser und fährt länger. Nach dem nächtlichen Schlaf ist der Körper ausgezehrt und benötigt ein großes Frühstück, um energiegeladen in den Tag starten zu können. Gewöhne dir deshalb an, jeden Tag mit einem reichhaltigen Frühstück zu beginnen und dir dafür ausreichend Zeit zu nehmen. Wie wäre es denn mit Overnight Carrot Cake Protein Oats, die sich leicht am Vorabend zubereiten lassen oder probiere dich doch bei Zeit an den glutenfreien Schoko-Pancakes mit Cacao Nibs.

7. Heiß und Kalt

Nichts ist schlimmer, als morgens die Füße aus dem warmen Bett auf den kalten Boden setzen zu müssen – erst recht, wenn es ein gefliester Boden ist. Hausschuhe neben dem Bett versüßen dir den Weg zum Fenster, das sollte nämlich sofort nach dem Aufstehen geöffnet werden, um die Sauerstoffzufuhr zu verbessern und dich sofort wacher zu machen. Auch Wechselduschen können helfen, deinen Kreislauf so richtig in Schwung zu bringen und dir mehr Energie zu geben.

8. Setze Prioritätenshutterstock_249496069_komprimiert

Forscher haben herausgefunden, dass die ersten zwei Stunden nach dem Aufwachen unsere körperlich produktivsten Stunden sind. Das Problem ist, dass wir meistens genau diese zwei Stunden damit verbringen, routinierte Aufgaben zu erledigen, wie E-Mails checken oder sich stylen. Mache es dir zur Angewohnheit, direkt morgens deine wichtigste Tagesaufgabe zu erledigen – sofern dies möglich ist. Das hat auch einen kleinen psychologischen Kniff: Sollte während des restlichen Tages auch alles schief gehen, du hast zumindest deine wichtigste Aufgabe erledigt. Das stimmt doch gleich viel fröhlicher und zufriedener.

9. Halte dich bereit

Tim Ferriss, der Autor des Bestsellers “Die vier Stunden Woche” stellte fest, dass wir morgens nur bedingt entscheidungsfähig sind, da wir nur eine begrenzte Anzahl an mentalen Ressourcen zur Entscheidungsfindung haben, welche wir morgens gerne damit verschwenden, unser Outfit auszuwählen. Lege dir am Abend davor schon deine Kleider für den kommenden Tag zurecht und du kannst dich wichtigeren Entscheidungen widmen und sparst zudem noch Zeit.

10. Mache dich früh auf den Weg

Es gibt viele Dinge, die uns auch nach Verlassen der Wohnung Zeit und Nerven rauben können, vom Stau auf der Autobahn, über Verspätung des Zuges bis hin zur langen Schlange bei der Bäckerei. Mache es dir zur Angewohnheit, 20 Minuten früher zur Arbeit zu fahren und umgehe Stress und Hektik. Auf diesem Weg kannst du die Fahrt genießen und kommst entspannt und ausgeglichen im Büro an.