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LivingLand-Initiative: Eine Reform der Agrar- und Ernährungspolitik!

Fair und nachhaltig - eine neue Agrarpolitik für Europa!

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Landwirtschaft durch eine immer intensivere Nutzung zum größten Faktor für das Artensterben in Europa entwickelt. Auch wenn die EU jährlich 60 Milliarden Euro an Agrarbetriebe zahlt, werden Landwirte, die sich besonders für den Umweltschutz, die Ernährung oder die Gesellschaft einsetzen kaum belohnt. Daher setzen sich BUND, Deutscher Naturschutzring, NABU und WWF Deutschland gemeinsam mit anderen europäischen Unternehmen mit der Initiative für eine nachhaltige und faire Agrarpolitik ein.

Warum setzen wir uns für eine neue Agrarpolitik ein?

Die intensive Nutzung der Landwirtschaft in Europa führt nicht nur zum Sterben der Lebensräume für Arten der Agarlandschaft, sondern auch zum Rückgang der biologischen Vielfalt. Der starke Pestizideinsatz bewirkt einen drastischen Rückgang von Insekten und die verbreitete Massentierhaltung sorgt für eine Überdüngung des Bodens, was unser Grundwasser stellenweise stark mit Nitrat belastet. Auch der Klimawandel ist durch die momentane Agrarpolitik stark negativ betroffen. Die derzeitige EU-Förderpolitik ist jedoch nicht nur umweltschädlich, sondern bietet den meisten Landwirten auch keine gute wirtschaftliche Perspektive und steht wegen des Tierschutzes stark in der Kritik. Daher möchten wir uns im Rahmen der Initiative LivingLand für eine Reform der Agrarpolitik einsetzen.

Was für eine Agrarpolitik strebt die LivingLand-Initiative an?

Die LivingLand-Initiative fordert einen grundlegenden Wandel in der Agrar- und Ernährungspolitik. Vor allem die Organisation der Förderung der Landwirtschaft in der EU sollte verbessert werden. Die Intitiative setzt sich dafür ein, dass die naturverträglich wirtschaften Landwirte nicht unter den drohenden Kürzungen der Agrarmitteln leiden müssen, sondern eine Perspektive haben. Dafür benötigt es faire Preise, aber auch eine attraktive Förderung konkreter Leistungen der Landwirte durch die EU. Daher sollten die Zahlungen pro Hektar durch eine gezielte Förderung von Maßnahmen im Natur- und Umweltschutz sowie eines nachhaltigen Umbaus des gesamten Systems ersetzt werden.

Wie kannst du dich für eine neue Agrarpolitik einsetzen?

Mit der Teilnahme an der laufenden EU-Konsultation zur Agrarpolitik hast du noch bis zum 2. Mai die Chance dein Votum abzugeben, wie es mit der EU-Agrarpolitik und besonders den derzeit 60 Milliarden Euro Subventionen – und damit 40 Prozent des EU-Haushalts – weitergehen soll.  Die Ergebnisse der Bürgerbefragung sollen in die Vorschläge zur Weiterentwicklung der EU-Agrarpolitik einfließen, die EU-Agrar-Kommissar Hogan Ende 2017 vorlegen wird. Lange wurde die Frage, wie gesund und nachhaltig unsere Lebensmittel produziert werden Lobbyisten und Agrarpolitikern überlassen, doch jetzt besteht die Chance, eine neue und zukunftsorientierte Landwirtschafts- und Ernährungspolitik aufzubauen.