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Demeter - Ziele, Richtlinien und Kontrollen

Das Wichtigste über den Demeter Verband!

Demeter steht für Öko-Landbau mit strengsten Kriterien. Der Name des anspruchsvollen Zertifikats, leitet sich von der gleichnamigen griechischen Göttin für Fruchtbarkeit und des Ackerbaus gilt ab. Die sogenannte biologisch-dynamische Wirtschaftsweise des Demeter Verbands gilt als eine der nachhaltigsten Formen der Landwirtschaft. Wir zeigen euch die wichtigsten Ziele des Demeter Verbands und erklären euch in Kürze die Richtlinien und Kontrollen des Labels.

Was sind die Ziele des Demeter Verbands?

Demeter Betriebe arbeiten biologisch-dynamisch, das heißt sie arbeiten auf der Grundlage von Menschen- und Naturerkenntnis. Die Erde wird von Demeter als lebendiger Organismus angesehen. Dabei soll jeder Betrieb im Rahmen der Demeter Zertifizierung als individueller Organismus gestaltet sein, der aus sich selbst heraus lebensfähig ist.  Auf diese Weise ist das Ziel des Demeter Verbands vielfältige ökologische, kulturelle und soziale Lebensräume für die weitere Entwicklung von Pflanzen, Tieren und Menschen zu schaffen. Somit kommt das Demeter Label nicht nur der Qualität der Lebensmittel zu Gute, sondern auch der Umwelt.

Inwieweit gehen die Richtlinien des Demeter Labels über die Mindestkriterien für das EU-Bio Siegel hinaus?

Die strengen Richtlinien des Verbands sind eine Vereinbarung über die Mindestanforderungen, die ein biologisch-dynamisch wirtschaftender Betrieb erfüllen muss, um seine Demeter Zertifizierung zu erlangen. Dabei gehen die Richtlinien weit über die des EU-Bio Siegels hinaus. So muss beispielsweise im Gegensatz zum Bio Siegel, bei dem auch eine Teilbetriebsumstellung auf Bio möglich ist, der gesamte Betrieb biologisch dynamisch bewirtschaftet werden. Zudem ist die Maximalanzahl an Tieren pro Hektar um einiges geringer als bei konventionellen Bio-Betrieben sowie die Futtermittelvorschriften um einiges strenger. So muss beispielsweise 100 Prozent des Futters Bio-Futter sein. Des Weiteren wird auf Demeter Betrieben auf das schmerzhafte Enthornen der Kühe sowie auf synthetische Düngemittel verzichtet und bei der Verarbeitung sind nur die Zusatzstoffe zugelassen, auf die nicht verzichtet werden kann. Somit geht es bei Demeter darum, natürlich Kräfte für die Revitalisierung von Boden, Pflanze, Tier und damit auch Mensch zu aktivieren.

 

Wie laufen die Kontrollen in Demeter-Betrieben ab?

Jährlich werden alle Demeter Betriebe zusätzlich zur Bio-Kontrolle durch staatlich anerkannte, unabhängige Kontrollstellen strengstens auf die Einhaltung der Demeter Richtlinien überprüft. Zusätzlich müssen die Betriebe verbindlich an Entwicklungsgesprächen und an verschiedenen Arbeitskreisen teilnehmen. Dabei werden einerseits positive Entwicklungen und Chancen, andererseits Problembereiche beleuchtet und Lösungsansätze entwickelt. Erst danach erhalten die Betriebe die Berechtigung ihre Erzeugnisse und Produkte mit dem Markenzeichen Demeter zu vermarkten.

Weitere Informationen findet ihr auch hier!